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Mandelieu-La Napoule - Hauptstadt der Mimose

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Die Mimose in Mandelieu-La Napoule

 
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Die Geschichte der Mimose in Mandelieu-La Napoule

Die Geschichte der Mimose in Mandelieu-La Napoule Die aus Australien stammende Mimose wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Kapitän Cook nach Europa gebracht. An der Côte d'Azur konnte sie dank des milden Klimas und des kieshaltigen Bodens prächtig gedeihen. Im Jahre 1880 wurde sie an den Hängen des Croix des Gardes angepflanzt, auf den Ländereien wohlhabender Wintergäste wie Graf von Vallombrosa, Marquis de Morès oder Lord Brougham. Die Mimose trug in erheblichem Maße zur Entwicklung der Kosmetikindustrie in der Stadt Grasse bei. Auch ohne von Menschenhand gepflanzt worden zu sein, wuchs die Mimose schon bald als Wildpflanze in der gesamten Region.
Die Société d’Horticulture et d’Acclimatation, die Gesellschaft für Gartenbau und Akklimatisation, leistete einen wichtigen Beitrag zur wachsenden Beliebtheit der gelben Blume. In der gesamten Region, in Mandelieu, Pégomas, Tanneron oder La Roquette, gab es nun immer mehr Mimosenzüchter. Die Märkte entwickelten sich und ganze Waggons voller Mimosen verließen täglich den Bahnhof von La Napoule und brachten die Blume in den Norden Frankreichs und ins Ausland.

Die Mimose, die in der Entwicklung der lokalen Wirtschaft eine so große Rolle gespielt hat, wird bis zum heutigen Tage von den Bewohnern Mandelieu-La Napoules mit dem Mimosenfest geehrt. Dieses Fest wurde zum ersten Mal im Jahre 1931 gefeiert und hat bis heute nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt. Von einem einfachen Blumenkorso ist es zum einem glanzvollen Spektakel geworden, das nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender wegzudenken ist.

Traditionsgemäß wird die Organisation den Bürgern der Stadt, ihren Vereinen sowie dem Festausschuss anvertraut. Gemeinsam fällt ihnen die schöne Aufgabe zu, die Wagen mit frisch gepflückten Mimosen zu schmücken. Bei dieser Arbeit werden die Zweige akribisch genau an die Wagen geflochten und bilden so jährlich neu entworfene, farbenfrohe Motive. Das Engagement aller Bürgerinnen und Bürger verleiht dem Fest eine authentisch folkloristische Atmosphäre, die von allen Besuchern genossen wird.

Während des letzten Mimosenfestes begrüßte die Stadt an allen Veranstaltungsorten (Stadtzentrum, Küste und Stadtviertel) über 60.000 Gäste.

Dank der hohen Medienaufmerksamkeit und des hohen wirtschaftlichen Erlöses kann das Mimosenfest heute in einem Atemzug mit den andere großen Winterveranstaltungen der Côte d'Azur genannt werden: dem Karneval von Nizza und dem Zitronenfest in Menton.

Mimosenzüchterei OgéroBeim Mimosenfest von Mandelieu-La Napoule werden ausschließlich Mimosen verwendet, die in lokalen Gewächshäusern gezüchtet wurden. So werden für den Wagenschmuck und die Batailles de fleurs, den Blumenschlachten, jährlich 12 Tonnen Mimosen von den Züchtern des Tanneron-Massivs bezogen, das auch als der größte Mimosenwald Europas bekannt ist.

Auf diese Weise bewahrt das Fest einerseits populäre und folkloristische Traditionen und unterstützt andererseits die Aktivitäten der örtlichen Mimosenzüchter. Einige Züchter entdecken heute außerdem den Tourismus für sich und laden interessierte Gäste ein, ihren Beruf kennenzulernen.

Wissenswerte über unsere Mimosen:

Von der gesamtfranzösischen Produktion von 18 Millionen Mimosenstängeln stammen 11 Millionen aus dem Département Alpes-Maritimes und 6 Millionen aus den Gemeinden Mandelieu-La Napoule und Pégomas.
Spezielle Gewächshäuser sowie das Geheimnis des Chrysal-Pulvers ermöglichen eine extensive Züchtung und den Export der Mimose in die ganze Welt. Schauen Sie doch selbst bei einem Züchter vorbei und erfahren Sie mehr über diese faszinierende Pflanze. 

Für Naturfreunde:

Die Mimose im Garten >>


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