Das Arboretum und die Ausstellung.
Dieses außergewöhnliche Arboretum, das im Herzen des Parks Emmanuelle de Marande im Mimosenviertel liegt und in Frankreich wohl einzigartig ist, erstreckt sich über fast 10 m². Über 000 Mimosenarten wurden entlang einer Promenade im Park gepflanzt, die durch Tafeln mit den wichtigsten Merkmalen der Exemplare unterbrochen wird.
Zugang: Der Eintritt ist frei, Sie können aber auch an einer Führung teilnehmen, die vom Fremdenverkehrsamt Mandelieu angeboten wird. Informationen von Stay Advisors. Tel.: 04 93 93 64 64 – Tourisme@mandelieu.com
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Konzentriere dich auf einige Arten, die es im Arboretum zu entdecken gilt.
Acacia farnesiana ist eine der ersten Mimosen, die im 16. Jahrhundert in der Villa Farnese in Rom, deren Namen sie noch heute trägt, nach Europa eingeführt wurde. Die Mönche von Lérins brachten sie auf einer Reise nach Rom mit, und ihr Anbau entwickelte sich auf den Höhen von Vallauris aufgrund ihrer stark duftenden Blüten, die in der Parfümerie verwendet wurden. Sie ist auch als Cassier bekannt.
Die Akazienwurzeln „Bon Accueil“ Sie wurde in den 1920er Jahren in Capitou (Mandelieu) von einem botanisch begeisterten Gärtner gezüchtet. Sie entstand aus der Kreuzung verschiedener Mimosenarten. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass sie damals die erste Mimose war, die speziell für die Schnittblumenzucht entwickelt wurde. Der Mimosenzüchter hatte Pflanzen an seine Kollegen verschenkt, um die Sorte zu verbreiten, und bemerkte etwas zu spät, dass er selbst nicht genug behalten hatte.
Akazie vestita 'Saint Helena' Die Insel St. Helena ist so benannt, weil an der Stelle, an der Napoleon begraben wurde, ein Baum stand. Lange Zeit glaubte man, es handele sich um diese Mimose, die deshalb „Sankt Helena“ genannt wurde. Botaniker stellten jedoch erst viel später fest, dass auf dieser Insel keine Mimose spontan wuchs! Die Mimose behielt jedoch ihren Namen.
AUSSTELLUNG > Das Arboretum beherbergt auch eine Freilichtausstellung mit dem Titel DIE MIMOSA-SAGA, das die Geschichte und Entwicklung des Mimosenanbaus nachzeichnet: von der Nutzung bis hin zu Treib- und Konditionierungstechniken.
Diese Ausstellung erzählt die Geschichte von Männern und Frauen, die bescheiden dazu beigetragen haben, das nationale Image dieser Stadt aufzubauen und ihr durch mühevolle Arbeit und Know-how eine Identität und eine Marke zu verleihen, die mehr als ein Jahrhundert später eine fantastische Gelegenheit bieten, Mandelieu-La Napoule in der Wintertourismuslandschaft Frankreichs und über seine Grenzen hinaus zu etablieren.
Diese Ausstellung ist eine Hommage an die Familien der Mimosenzüchter, die dank ihrer Arbeit seit den 1920er Jahren diese kleine, zerbrechliche und zarte Blume exportieren konnten, die unsere Hügel jeden Winter bedeckt und sie so nicht nur zu einem Wirtschaftsfaktor, sondern auch zu einer Touristenattraktion macht.
Die Ausstellung.








